Chancengleichheit und -gerechtigkeit für alle Kronshagener Grundschülerinnen und –Schüler praktizieren

EINE GRUNDSCHULE FÜR ALLE KRONSHAGENER KINDER

Pressemeldung der Fraktionen von CDU und FsK

 

Für die Gemeinde als Schulträger gebietet es sich, unter der wichtigen Bedingung des gesellschaftlichen Gleichheitsgrundsatzes, dass allen Grundschulkindern in Kronshagen ein Zugang in gleicher Qualität zu Bildung möglich sein muss.

Wenn also die zwei Grundschulen Eichendorffschule und Brüder-Grimm-Schule unmittelbar nebeneinander betrieben werden, müssten unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes an beiden Grundschulen die gleichen Bildungsressourcen bereitgehalten werden.

 

Schon die äußerlichen baulichen und räumlichen Zustände beider Schulen zeigen den gravierenden Unterschied, seien es die Schulhöfe, die Klassen- und Fachräume oder die Möglichkeiten Sport zu treiben. Allein schon an den finanziellen Investitionen an beiden Schulen ist dieser gravierende Unterschied zu erkennen. In der Zeit von 2004 bis 2014 wurden für die Brüder-Grimm-Schule ca. 1 Mio. Euro, für die Eichendorffschule ca. 7,5 Mio. Euro in die baulichen Maßnahmen und Ausstattung investiert.

 

Doch dies wären nur zweitrangige Gründe, um die Verwirklichung von Chancengleichheit durch eine Zusammenlegung beider Grundschulen herbeizuführen. Die Grundschule, die als Institution nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch soziale Kompetenzen entwickeln und fördern soll, hat dann die besten schulischen Erfolge, wenn die gesamte Schülerschaft auch in der Zusammensetzung gleiche Bedingungen vorfindet.

 

Die schwächeren Kinder lernen dann von den stärkeren ebenso, wie die stärkeren Kinder von den schwächeren. Das funktioniert aber nicht, wenn an der einen Schule überwiegend nur die stärkeren und an der anderen überwiegend nur die schwächeren Kinder zur Schule gehen. Übrigens ein selbstverständlicher Ansatz zu Integration und Inklusion.

 

Die Schulen oder die Gemeinde können auf die ausgewogene Verteilung der Schüler an den Schulen keinen Einfluss nehmen, weil das politisch gewollte Recht der freien Schulwahl durch die Eltern die Verteilung an den Schulen bestimmt.

 

Das tatsächlich entstandene Unverhältnis der Grundschulkinder ist nur durch eine Zusammenführung aller Grundschülerinnen und Grundschüler in einer Schule auszugleichen. Herr Wolf Krämer-Mandeau empfahl bereits 2012 in seinem Gutachten eine Zusammenführung der beiden Grundschulen.

Alle anderen gehörten Vorschläge zur Verbesserung der Grundschulsituation werden dieses Ziel der Chancengleichheit für alle Grundschüler nicht erreichen, verfolgen sie doch eher andere Zielrichtungen, wie z. Bsp. eine bestimmte gewünschte personelle Besetzung der Schulleitung zu erwirken. Dieses ist und wird für CDU und FsK nicht Grundlage der politischen Entscheidung sein.

 

„CDU und FsK orientieren sich einzig und allein an der Verpflichtung, allen Kronshagener Grundschulkindern das Höchstmaß an Chancengleichheit zu ermöglichen.“

 

Die Kollegien der Eichendorffschule und Brüder-Grimm-Schule sind mit so viel Kompetenz und Kreativität ausgestattet, dass sie diesen Auftrag zur Zusammenführung der beiden Grundschulen zu einer „Grundschule Kronshagen“ professionell erfüllen werden.

 

CDU Fraktion Kronshagen                                                                Fraktion soziales Kronshagen

Thomas Kahle                                                                                   Marja-Leena Tuominen-Flath