Die geschichte Kronshagens

Kronshagen, die Landgemeinde am Rande der Landeshauptstadt Kiel hat eine bewegte Geschichte, die früh beginnt und in der auch große Namen nicht fehlen. Die Darstellung der Kronshagener Geschichte geht von der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1271 als Stadtdorf von Kiel über das alte Amt Kronshagen bis zu der heutigen Gemeinde Kronshagen. Hierbei hat sich die entscheidende Veränderung Kronshagens in den letzten 100 Jahren abgespielt, in den sich der Ort von einem Bauerndorf mit wenigen Einwohnern zu einer Gemeinde mit städtischem Charakter mit rund 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern entwickelt hat.

 

1271 - 1760

Von der ersten urkundlichen Erwähnung Kronshagens im Jahre 1271 über die Wirren des Dreijährigen Krieges von 1618 bis 1648, des Permutationskontraktes von 1667, mit dem Kronshagen von Kiel getrennt wurde, bis hin zum Erwerb Kronshagens durch den russischen Zaren im Jahre 1760.

1760 - 1945

Die Aufhebung der Leibeigenschaft in Kronshagen erfolgte im Jahr 1768. Über den Deutsch-Dänischen Krieg 1864, nachdem Kronshagen zu Preußen gehört, der ersten Sitzung einer Gemeindeversammlung 1884, dem Bau des Gemeindehauses im Jahre 1911 und dem Bau der Brüder-Grimm-Schule 1914 bis hin zur Entwicklung des 2. Weltkrieges.

1945 bis heute

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges forcierte sich die Entwicklung der Gemeinde von einem ländlichen Dorf zu einer modernen Gemeinde. Neue Wohngebäude entstanden in den 1950er und 1960er Jahren. Ab 1970 folgte der Bau des Wohngebietes Fußsteigkoppel. Dementsprechend musste auch die Infrastruktur erweitert werden. 1972 wurde das Gymnasium errichtet, 1980 das Sportzentrum fertiggestellt. 1984 folgte der Bau des Bürgerhauses und schließlich im Jahre 2000 das neue Rathaus.